5. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten

Das nächste eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten findet am 18. und 19. März an der LMU München statt. Eine erste Programmplanung und ein Call for Abstracts ist bereits herausgekommen:

Donnerstag, den 18. März 2010
14.00 bis 17.30 Diskussionsrunde der e-Learning Berater/Verantwortlichen zur zukünftigen Entwicklung und gemeinsamen Gestaltung von e-Learning in der Veterinärmedizin und Medizin
Ab 18.30 geselliges Treffen der Symposiumsteilnehmer mit Buffet

Freitag, den 19. März 2010
ab 9.00 Uhr Vorträge von jeweils 15 Minuten inklusive 5 Minuten Diskussion

Der genaue Programmablauf wird nach Ablauf der Anmeldefrist für die Vorträge ausgestaltet.

Beiträge können formlos bei sven.reese(at)lmu.de  bis zum 11. März 2010 angemeldet werden. Ebenso ist eine Teilnahmebestätigung erwünscht, um die Planung und Organisation des geselligen Abends (18. März) zu erleichtern.

Elektronisch Prüfen

Heute ist e-teaching.org mit dem Special: eAssessment gestartet. Auf den Seiten findet sich eine bunte Übersicht über die deutschsprachigen Ansätze elektronischer Prüfungen. Die MHH z.B. hat einen Vodcast über die Prüfungen mit Q[kju:] online gestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen der MHH haben wir auch an der TiHo dieses System eingeführt. Es finden sich dort aber auch Erfahrungsberichte mit anderen Systemen und aus verschiedenen Testcentern.

Die Comunity-Events starten morgen um 14.00 Uhr mit einer Ringvorlesung von Norbert Kleinefeld zum Thema “E-Prüfung und der Bologna-Prozess”.

GMA-AGT: Lernzielkataloge

Die Arbeitsgruppe Tiermedizin der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung hat sich gestern im virtuellen Klassenraum getroffen, um über das gemeinsame Projekt zu ”Lernzielkatalogen in der Tiermedizin” zu sprechen. Leider waren wir nur eine kleine Gruppe.

Mit der Planung sind wir trotzdem einen guten Schritt weitergekommen. Zusammen wollen wir den Status quo und das Ziel von Lernzielkatalogen in unserem Fach beschreiben und dies als Ergebnis der Arbeitsgruppe in der “Zeitschrift für Medizinische Ausbildung” veröffentlichen.

Dazu haben wir ein Treffen am 17. und 18. März in München geplant. Dieser Termin hat sich aufgedrängt, da am 18. und 19. dort das 5. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten ausgerichtet wird. Ich bitte alle Interessenten an dem Lernzielkatalog-Treffen, mir frühzeitig bescheid zu sagen, damit wir etwas planen können.

Während des Treffens wollen wir den Stand der Lernzielkataloge an den beteiligten Hochschulen vergleichen, den Blick über den Tellerand zu anderen europäischen Bildungsstätten wagen (EAEVE, RVS, Utrecht, day-one-skills) und versuchen ideale Zilevorstellungen zu formulieren. Dazu sind allerdings Vorarbeiten der Teilnehmenden erforderlich. Wir bitten Sie, den Stand an Ihrer Hochschule zu evaluieren und zu beschreiben, damit wir eine Diskussionsgrundlage haben.

In dem gestrigen Treffen ist deutlich geworden, dass Unterschiede zwischen der Beschreibung von Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen sowie einer Kompetenzorientierung bestehen. Außerdem wurde der Wunsch deutlich, auch “Soft Skills” und “akademische Bildung” in solchen Zielvorgaben zu berücksichtigen. Die Diskussion verspricht sehr spannend zu werden.

NOVICE Kick-off Meeting in Utrecht

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Im Rahmen der EU-Förderlinie “LifeLongLearning” haben wir zusammen mit den tiermedizinischen Bildungsstätten in Utrecht, London, Budapest und Bukarest ein Expertennetzwerk zum informellen Lernen genehmigt bekommen. Hinter dem Akronym NOVICE verbirgt sich das Network of Veterinary ICT in Education. Ziel ist es, die eLearning- und Didaktik-Experten der Tiermedizin zu vernetzen, den Nutzen sozialer Netzwerke und Techniken für die Tiermedizin zu evaluieren und das Projekt dann in die Breite zu Studierenden und der Tierärzteschaft zu tragen, um diesen die geeigneten Werkzeuge für informelles Lernen an die Hand zu geben.

Am 21. und 22. Januar haben wir uns zum ersten Mal gemeinsam in Utrecht getroffen, nachdem wir unzählige Stunden per Skype das Projekt konzipiert hatte. Am ersten Tag standen vor allem Managementfragen im Vordergrund. Wir haben uns fast müde diskutiert über das Berichtswesen und die Abrechnung. Nichtsdestotrotz eines der wichtigsten Kapitel. Danach hatten wir immerhin noch genügend Zeit, die ersten Schritte der Arbeitspakete zu planen. Die “Workpackage leader” durften schöne lange “Action lists” mit nach Hause nehmen.

Tag 2 stand dann im Zeichen eines offenen Expertenworkshops. Dies sollte der erste Schritt sein, um alle Teilnehmenden auf den gleichen Stand der Methodiken und Techniken zu bringen. Nachdem Esther de Groot in das Projekt eingeführt hat, wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen eingeteilt, die sich mit Experten in unterschiedliche Themen einarbeiten sollten. Zur Wahl standen “Reflective Learning” “Collaborative Writing” “Discussion-based Learning” und “Personal Learning Environments”.

Ich habe an der PLE-Veranstaltung teilgenommen, die von Marco Kalz geleitet wurde. Wir hatten gut 90 Minuten Zeit, uns mit dem Thema auseinanderzusetzen, die Vor- und Nachteile für die Tiermedizin zu erarbeiten und erste Anwendungsszenarien zu entwerfen. Vor dem Essen berichtete dann jede Gruppe im Plenum über die Resultate der Gruppenarbeit.

Am Nachmittag vollzog sich der Wechsel von der Didaktik zur Technik. Zu den gleichen Themen wie am Vormittag sollten verschiedene web2.0-tools kennengelernt und ausprobiert werden. Die Einführung im Plenum durfte ich selbst übernehmen und dabei auch auf die Ergebnisse unserer Doktoranden (Dank an Mirja, Christoph und Michael) verweisen, die knapp 1700 deutsche Tiermediziner nach ihrer Nutzung von Internet und “Social Software” befragt hatten. Danach waren alle Teilnehmenden gefragt, in kleinen Gruppen erste Blogpostings, Wiki-Einträge, Forendiskussionen und soziale Netzwerke auszuprobieren. Tatsächlich machten einige ihre ersten Schritte auf diesem Gebiet.

Die abschließende Feedbackrunde zeigte, dass der erste Workshop ein großer Erfolg war und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich bereits voll in das Projekt integriert fühlten. Natürlich gab es auch Diskussionen um die Gestaltung eines solchen Netzwerkes mit sehr unterschiedlichen Meinungen, aber gerade dieses wird uns auf einen Weg bringen viel Neues auszuprobieren und zu integrieren.

Nachtrag: Pressemitteilung

Podcast “Lungenauskultation beim Pferd”

Christoph Tenhaven hat einen weiteren Podcast auf die TiHo-Seiten hochgeladen. Diesmal haben wir ihn nichts selbst produziert, sondern ihn von einer Audio-Kasette (erinnert sich jemand noch an dieses Medium?) umgewandelt. Dies geschah mit freundlicher Unterstützung der Firma Boehringer, die damals die Kassette produziert hat.

Der neue Podcast setzt sich mit dem Thema Lungenauskultation des Pferdes auseinander und bringt sehr gute Tonbeispiele mit Erklärungen.

Erster TiHo-Podcast online

Einer unserer Doktoranden beschäftigt sich gerade mit dem Thema, wie Podcasts und Vorlesungsaufzeichnungen gewinnbringend in der tiermedizinischen Aus- und Fortbildung eingesetzt werden können. Nachdem er in Duisburg-Essen den Podcast-Workshop besucht hatte, erwies es sich als Glücksfall, dass Prof. Distl von der TiHo als Teil einer internationalen Forschergruppe gerade über die Entschlüsselung des Pferdegenoms in Science publiziert hat (Abstract, Pressemeldung).

Zu diesem Thema konnten wir gleich den ersten TiHo-Podcast erstellen. Hierin konnte nicht nur der fachliche Aspekt der Veröffentlichung beleuchtet werden sondern auch die Personen hinter dem Paper und ihre Arbeit näher erläutert werden.

Außerdem haben wir natürlich beim ersten Versuch gleich Lehrgeld bezahlt. Die Technik musste noch besser werden. Der erste Podcast rauscht noch etwas, aber schon den nächsten werden wir dann rauschfrei produzieren können. Wir hoffen, dass unsere ersten Gehversuche im Bereich Podcasting bei den Nutzen trotzdem gut ankommen und die Evaluation uns hilft, noch besser zu werden.

„Interview mit Prof. Dr. O. Distl über die Entschlüsselung des Pferdegenoms”

“E-Learning – die Sicht der Studierenden”

Auf e-teaching.org gibt es zur Zeit ein Special zum Thema “E-Learning – die Sicht der Studierenden“. Aus verschiedenen Perspektiven wird sich dabei u.a. mit den Themen auseinandergesetzt, ob es eine Net-Generation gibt, wie studentische eLearning-Projekte aussehen oder wie Lehrende und Lernende unterstützt werden können.

In Ringvorlesungen werden einzelne Themen online vorgestellt und können dann auch live diskutiert werden.

Auch die TiHo ist Teil dieses Specials. Wir durften in einem Podcast über Erfahrungen mit den “Peer-to-peer CASUS-Kursen” berichten.

“Didaktik und Kommunikation” in der Tiermedizin

Das Interesse an dem Workshop “Didaktik und Kommunikation” am 12.11.09 in Berlin im Rahmen des DGK-DVG-Jahreskongresses war sehr groß, allerdings wurde der hohe Preis bemängelt.

Daher wurde von der DVG eine Preissenkung beschlossen, um die Teilnahme an dieser wichtigen Arbeitsgruppe zu erleichtern:
Für reguläre Teilnehmer kostet das Seminar EUR 150,00. Die bereits zu den alten Konditionen angemeldeten Teilnehmer erhalten eine Rückerstattung der überzahlten Beiträge.
Für Studenten gelten andere Tarife: Schnupperstudenten (DVG-Mitglieder mit einem Beitrag von EUR 20,00/Jahr) zahlen für das Seminar EUR 70,00 und dürfen zusätzlich das Hauptprogramm besuchen. Studenten
(Nichtmitglieder) zahlen für die entsprechenden Leistungen EUR 100,00.

Hier das endgültige Programm:

Teil 1: Didaktik

JP Ehlers und A Tipold (Hannover): Tiermedizinische Didaktik und Ausbildungsforschung

M Kaske (Hannover): Didaktik in der klinischen Ausbildung - subjektive Eindrücke aus der Sicht eines Dozenten

Studierendengruppe (Hannover): Didaktik in der klinischen Ausbildung - subjektive Eindrücke aus der Sicht von Studierenden

O Stadler (München): Master of Medical Education – Manager in der Lehre

M Krey und C Nounla (Braunschweig): Coaching in der didaktischen Weiterbildung von Lehrenden in der Tiermedizin

M März (Leipzig): “Lessons learned” – Prüfen mit MC-Fragen

H Pendl (Steinhausen, CH): Praktische Hämatologie bei Vögeln und Reptilien – Erfahrungen aus 13 Jahren Seminartätigkeit im Europäischen Raum

S Aboling (Hannover): “In vitro – Lehre”, Meta-Didaktik und eine Exkursion “Gehölze im Winterzustand”

R Korbel (München): Medizinische Photographie in der Tierärztlichen Praxis

Teil 2: Kommunikation

JL Kleen (Krefeld): Kommunikationskompetenzen in der Tiermedizin

A Blättner (Peterskirchen): Verstehen und verstanden werden - Kernpunkte für die Kommunikation zwischen Tierarzt und Kunde

H Bernauer-Münz (Wetzlar): Kommunikative Fähigkeiten

Zu dem Workshop anmelden können Sie sich HIER.

Umfrage zu Multimedia und eLearning in der Tiermedizin

In der tiermedizinischen Lehre nehmen neue Lehr- und Lernmethoden einen immer höheren Stellenwert ein. An der TiHo Hannover werden seit einigen Jahren vermehrt eLearning und andere computerbasierte Methoden eingesetzt.
Zur Ermittlung der Computernutzung und -ausstattung sowie der Akzeptanz neuer Lehrmethoden, wie CASUS und Podcasts, wurde ein Fragebogen entworfen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage  leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lehre, der allen zukünftigen Studierenden von Nutzen sein soll. Durch regelmäßigen Evaluationen kann eine effektive, zukunftsorientierte und anerkannte tiermedizinische Ausbildung gewährleistet werden.
Da diese Methoden auch nach dem Studium sehr wertvoll sein können (Weiterbildung aus der Praxis heraus ohne zu einer Tagung fahren zu müssen; rasche Information im Stall, Labor etc. über Podcasts), werden neben Studierenden auch Tierärztinnen und Tierärzte befragt.

Link zur Umfrage

GMA 2009: Programm des Workshop Tiermedizin

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung findet dieses Jahr vom 8.-10. Oktober in Freiburg statt. Erstmalig findet dieses Jahr der Workshop Tiermedizin nicht nur als Post-Congress Workshop statt, sondern wird auch mit dem 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten verbunden. Dabei ist es uns m.E. gelungen, ein sehr interessantes Programm auf die Beine zu stellen:

GMA-Workshop Tiermedizin und 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten
9. und 10. Oktober 2009 in Freiburg

Freitag, 9. Oktober 2009
14.00-17.30 Vorbesprechung der eLearning-Berater

Samstag, 10. Oktober 2009
9.00 Ehlers und Stadler (Hannover, München): Begrüßung
9.15 Stadler et al. (München): Auswertung und Diskussion eines Feedbacksystems für Studierende nach schriftlichen Staatsexamensklausuren
9.30 Pospischil (Zürich): Virtuelle Mikroskopie in der Veterinärpathologie Kooperationsprojekte
9.45 Govaere et al. (Ghent): The FoalinMare: Insights inside the foaling mare – An animated educational tool for enhancing veterinary training
10.00 Weihaupt et al. (Zürich): eHoof – Interaktives Lehrmittel Huf: Anatomie, Beschlag und Erkrankungen
10.15 KAFFEEPAUSE
10.30 Vörös et. al (Budapest/Hannover): Ergebnisse einer zweistufigen Evaluation des Blended-Learning-Kurses „Kardiologische Propädeutik bei Hund und Katze“
10.45 Behr et al. (Hannover): Standardisierung von Untersuchungsprozeduren mittels eLearning
11.00 Koch et al. (Hannover, Witten-Herdecke, Bern): Erfahrungen mit einem interuniversitären Wahlpflichtfach
11.15 Suppin & Stephan (Wien, Zürich): Multimediales interaktives online Lernmodul „Virtueller Schlachthof“
11.30 Langen et al. (Hannover): Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Tierärztinnen und Tierärzten im Bereich Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz mithilfe von Lernmodulen aus dem „Vetlife“-Projekt
11.45 Kolski et al. (Berlin): Vetipedia – Etablierung eines veterinärmedizinischen Wiki-Systems

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