“E-Learning – die Sicht der Studierenden”

Auf e-teaching.org gibt es zur Zeit ein Special zum Thema “E-Learning – die Sicht der Studierenden“. Aus verschiedenen Perspektiven wird sich dabei u.a. mit den Themen auseinandergesetzt, ob es eine Net-Generation gibt, wie studentische eLearning-Projekte aussehen oder wie Lehrende und Lernende unterstützt werden können.

In Ringvorlesungen werden einzelne Themen online vorgestellt und können dann auch live diskutiert werden.

Auch die TiHo ist Teil dieses Specials. Wir durften in einem Podcast über Erfahrungen mit den “Peer-to-peer CASUS-Kursen” berichten.

eLearning Schweinegrippe

Cogni.net stellt unter www.keine-schweinegrippe.de ein kostenloses eLearning-Modul zum Thema Schweinegrippe bereit:

In diesem E-Learning können Sie sich in 15 Minuten das wichtigste Grundlagenwissen zur Schweinegrippe aneignen. Klicken Sie zum Start links auf einen der fünf Schalter. Wir empfehlen Ihnen, zuerst die Infoshow und die “Häufigen Fragen” anzusehen, bevor Sie sich an das Quiz wagen.

eDay 2009

Am Samstag (22.08) findet an der Universität Duisburg Essen der jährliche eDay statt. Hier werden die Studierenden des Masterstudiengangs “Educational Media” ihre Medienprojekte vorstellen. Außerdem wird es folgende Keynotes geben:

  • M. Kerres: Personal Learning Environments
  • T. Kreutzer: E-Learning im Lichte von Urheber- und Persönlichkeitsrecht
  • A. Hollstein: Enterprise 2.0
  • S. Jozwiak: Einsatz digitaler Spiele in Betreuungseinrichtungen für Senioren

Für alle, denen es so geht wie mir, dass sie nicht persönlich am eDay teilnehmen können, werden alle Vorträge auch live im web übertragen.

GMW-Workshop eAssessment

Am 18. und 19. Juni fand in Zürich der GMW-Workshop “eAssessment” statt. In einer bewusst übersichtlich gehaltenen Gruppe von 30 Teilnehmern wurde sich dort getroffen, um über Status quo, Möglichkeiten und die Zukunft elektronischer Prüfungen zu diskutieren. Eingeladen hatte Cornelia Rüdel und auch dafür gesorgt, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg wurde.

Am ersten Tag ging es vornehmlich um die Umsetzungsmöglichkeiten von elektronischen Prüfungen. Als Einleitung ordnete Cornelia die unterschiedlichen Formen des eAssessment anhand der vorhandenen Literatur und Erfahrungen in technischer und diaktischer HInsicht ein. Hierbei wurde deutlich, was für ein breites Feld hier abgedeckt wird werden kann. In den folgenden drei Vorträgen wurden die technischen Umsetzungen mit Laptops der Studierenden (Apostolopoulos, Berlin), Testcentern (Bücking, Bremen) und gemieteten Laptops (Fischer, Hannover) vorgestellt. Anschließend stand in Form von Learning Cafés ausreichend Zeit zur Diskussion der einzelnen Methoden zur Verfügung.

Zum Netzwerken und Kennenlernen fand abends ein Essen im Turm der Universität über allen Dächern von Zürich statt (glücklicher Weise bewältigte die Polybahn das Bergsteigen für uns…)

Am zweiten Tag standen die didaktischen Anwendungsbeispiele im Vordergrund. Nach zwei Vorträgen über Forennutzung als Leistungsnachweis und adaptiven Prüfen konnten weitere Beispiele in einer ausführlichen Postersession diskutiert und hinterfragt werden.

Diese Veranstaltung hat den Titel Workshop endlich mal verdient, denn tatsächlich blieb viel Zeit für Diskussionen und gemeinsame Arbeiten. Dies hat dazu beigetragen, dass man mit sehr vielen neuen Ideen und Eindrücken nach Hause fahren konnte. Herzlichen Dank an die Veranstalter, die wirklich tolle Arbeit geleistet haben. Ich hoffe, dass wir eines Tages an das Konzept anknüpfen können und mit der XING-Gruppe “eAssessment” ähnliche Veranstaltungen durchführen.

Gerne hätte ich noch die Videoaufzeichnungen der Vorträge und die pdfs der Poster verlinkt, da müssen wir uns aber noch etwas gedulden. Ich werde es dann nachholen.

Buch: Peer-to-peer eLearning

Es ist geschafft. Ich habe meine Masterarbeit beim Diplomica Verlag als Buch veröffentlicht. Unter dem Titel “Peer-to-peer Learning in der tiermedizinischen Lehre” ist es jetzt im Buchhandel erhältlich. 

Es setzt sich mit fallbasiertem eLearning in der tiermedizinischen Aus- und Fortbildung auseinander. Beschrieben werden die Erfahrungen an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit einem Wahlpflichtfach, in dem Studierende für Studierende Lernfälle mit CASUS erstellen. Interviews mit Dozierenden und Tutoren sowie eine Befragung der Studierenden zeigt auf, welche Vorteile eine solche Fallerstellung für alle Beteiligten hat.

Ich kann nicht bestreiten, dass es ein besonderes Gefühl ist, das Ergebnis der eigenen Arbeit so gedruckt in den Händen zu halten.

Us Now – Konnektivismus in Gesellschaft und Politik?

Durch netzpolitik.org bin ich auf die Dokumentation Us Now gestoßen. Zur Zeit ist ja die Diskussion groß, ob soziale Netzwerke das Leben bereichern oder gar zu “no life” führen.

 

Us Now from Banyak Films on Vimeo.

In den ersten 40 Minuten setzt sich die Dokumentation mit funktionierenden Netzwerken der elektronischen Informationsgesellschaft auseinander. Hier zeigt sich der große Zulauf und und immense Nutzen für die Teilnehmer. Vorgestellt werden Eltern in Mumsnet, Reisende, die durch couchsurfing einen Übernachtungsplatz und neue reale Kontakte haben, die Durchsetzungsfähigkeit von open source Initiativen wie Linux und das Beispiel von Ebbsfield United, der Fußballmannschaft, die von den Mitgliedern gecoacht und bis nach Wembley gebracht wurde. Ein Erfolg, der bei dem deutschen Pendant Fortuna Köln noch aussteht. 

Dieser Übergang vom “Nutzer” zum Produzenten in einer Gesellschaft, in der jeder irgendwie erreichbar ist, enstpricht in seinen Grundzügen der Lerntheorie des Konnektivismus. Hier findet durch die Netzwerke die “Integration des Kunden” statt. Auch wirtschaftliche Beispiele, wie Slice the Pie, wo Musikfans per Netzwerk neue Band selbst produzieren, oder zopa, wo Netzwerke Banken ersetzen sollen, werden beschrieben.

Die letzten 20 Minuten versuchen nun, dieses Prinzip auf die Politik und Regierungen zu übertragen. Ist dies überhaupt möglich, dass Demokratie mehr ist, als alle vier Jahre zu wählen? Unter dem Schlagwort Goverment 2.0 werden erste Erfolge von Online-Campaigns (The Point) oder das Beispiel der Grünen in Kanada, die ihr Parteiprogramm kollaborativ in einem Wiki entwickelt haben, vorgestellt. Ähnliche Ansätze gibt es ja auch bei uns mit Abgeordnetenwatch oder den ePetitionen. Natürlich soll es nicht auf reine DIY-Länder hinauslaufen, aber es bietet eine Chance, die Bürger bei aller Politikverdrossenheit und rückläufigen Mitgliederzahlen in den Parteien stärker in die politische Entscheidungsfindung zu integrieren.

Es ist auf jeden Fall ein lohnender Film. Bei dem regnerischen Wetter heute ideal um mit einer Tasse Kaffee (meinetwegen auch Tee) in der Hand mal eine Stunde lang unterhalten und zum Nachdenken angeregt zu werden.

Mein Studienfreund André setzt sich in seinem Blog heute zufälligerweise auch mit dem Thema Konnektivismus als Lerntheorie auseinander. 

GMA 2009: Call-for-abstracts

Vom 8. bis 10. Oktober findet in Freiburg die diesjährige GMA-Jahrestagung statt. Anstracts rund um die tier-, zahn- und humanmedizinische Ausbildungsforschung können bis zum 15. Mai 2009 über die Webseite eingereicht werden.

Der traditionelle Workshop Tiermedizin wird dieses Jahr am Samstag (10.10.09) als Postconference-Workshop ausgerichtet. Erstmalig wird innerhalb dieses Workshops das 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen veterinärmedizinischen Bildungsstätten durchgeführt. Abstracts für diese Veranstaltung sind bitte im Titel mit (WS Tiermedizin) zu kennzeichnen, denn sie unterliegen einem gesonderten Review.

Ziel des Workshops ist ein Austausch über die eLearning-Strategien, -Erfahrungen und -Projekte der einzelnen Bildungsstätten und die Etablierung einer Kooperation auf dem Gebiet elektronisch unterstützer Lehre und Prüfungen.

Wir hoffen auf zahlreiche Beitragseinreichungen und ebenso zahlreiche Teilnahme an dem Workshop. 

CeBit 2009

Auf der diesjährigen CeBit gab es wieder das Forum “Learning and Knowledge Solutions“. Hierin gruppierten sich die Aussteller rund um das Thema eLearning, das mittlerweile ja ein Schwerpunkt der CeBit werden soll. Auch wenn die Messe langsam angelaufen sein soll und sowohl einen Rückgang der Besucher als auch der Aussteller verzeichnet, sollen wohl die Kontakte mit den Fachkunden sehr gut gewesen sein.

Auch für uns bot sich die gute Gelegenheit, direkte Gespräche mit Kooperationspartnern zu führen. So waren neben K&W auch VIWIS und netucate vertreten, mit denen wir gemeinsame Projekte durchführen und zukünftige Entwicklungen planen konnten. Eine erste Vorstellung unseres VETlife-Projektes nahm Herr Fehrlage bereits am Donnerstag vor.

Am Freitag fand in diesem Rahmen dann der Tag des eLearning statt. Schwerpunkt dieses Jahr war der Einsatz von eLearning in Verwaltung und Hochschulen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Innenminister Schünemann. Danach fanden sich Erfahrungsberichte z.B. aus der Landesverwaltung, Justiz oder Polizeiakademie. In drei Vorträgen konnten sich auch Hochschulen darstellen (ELAN-StudIP, eAssessment und Tiermedizin). VETlife bildete den Abschluss, doch tatsächlich sind einige Interessierte geblieben, die dann auch an der Diskussion um das Projekt sehr positiv teilnahmen. Für uns war das eine gute Chance, unser Projekt darzustellen und neue Kontakte zu Interessierten aus ähnlichen Bereichen zu knüpfen. In den nächsten Tagen geht es nun darum, diese ersten Kontakte weiter auszubauen und gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Trotz vieler Unkenrufe war damit die CeBit für uns ein großer Erfolg.

 

Tagungen und Call for Papers in “Medical Education”

Nachdem edublogs sich jetzt wohl wieder zu funktionieren bequemt, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, auf ein paar anstehende Tagungen im Feld “Medical Education” und die damit verbundenen Call-for-Paper hinzuweisen.

Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik veranstaltet am 14. und 15. Mai 2009 in Hannover im Rahmen der gmds einen Workshop zum Thema “Rechtsfragen des E-Learning”. Janine Horn und Till Kreutzer stehen bereits für die Hauptvorträge im Programm. Bis zum 8. März 2009 können noch Abstracts für eigene Beiträge eingereicht werden. 

Vom 29. August bis 2. September 2009 findet die diesjährige AMEE-Conference in Malaga (E) statt. Weltweit zieht diese Tagung Interessierte aus der Medical Education an und ist Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Start vieler internationaler Kooperationen. Die Deadline zur Abstracteinreichung endet am 13. März 2009. Auch dieses Jahr wird es einen ViEW-Precongress Workshop am 30. August geben. Diesmal werden wir uns mit “Teaching Veterinary Professionalism” auseinandersetzen.

Als deutschsprachiges Pendant wird vom 8. bis 10. Oktober 2009 die GMA-Tagung in Freiburg ausgerichtet. Einsendschluss für die Beiträge ist der 15. Mai 2009. Der Tiermedizinworkshop ist diesmal als Postcongress-Workshop am 10. Oktober eingeplant. Dieses Jahr wird in diesem Rahmen das 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen, tiermedizinischen Bildungsstätten abgehalten. Beiträge aus dem Bereich eLearning sind daher willkommen. Bei der Abstracteinreichung sollte im Titel vermerkt werden, dass der Beitrag für den Tiermedizin-Workshop eingeplant werden soll. 

Mobile CASUS

Nachdem ich jetzt endlich das T-mobile G1 (Google Phone) habe, konnte ich Doch gleich mal ausprobieren, wie unsere eLearning-Angebote so auf dem Handy kommen.

Und tatsächlich lassen sich CASUS-Fälle richtig gut bearbeiten. Bilder und Texte sind gut zu sehen und die Fragen können beantwortet werden. Einzig die Videos laufen nicht, da sich das G1 bisher hartnäckig weigert .mov- oder mpg-Dateien abzuspielen. Das müsste mit dem iPhone besser gehen (Rolf?). Aber ich werde daran arbeiten. Bis es die passende Android-Applikation gibt, werde ich mal auf die Instruct AG einwirken, dass man auch mp4-Dateien bei CASUS hochladen kann.

Aber wir sind mit CASUS auf jeden Fall auf einem guten Weg, auch mobiles Lernen anzubieten. Ich wäre dankbar für Rückmeldungen über Erfahrungen mit anderen internetfähigen Handys.

 

NACHTRAG:

Peter hat dankenswerter Weise ausprobiert, ob und wie CASUS auf dem Nokia e71 läuft. Auch hier funktioniert CASUS mit Anzeigen von Text und Bild sowie Ausfüllen der Fragen. Um zu den Bildern zu kommen ist wohl einiges Scrollen notwendig.  Die Videos liefen leider bisher auch hier nicht. Da werden wir bei CASUS nachbessern und es mit anderen Formaten ausprobieren.

Vielleicht kann man die CASUS-Fälle für eine mobile Version auch mit kleineren Bildern und weniger Text ausstatten. Prinzipiell ist es aber sehr positiv, dass die Fälle schon ohne Anpassungen mobil abrufbar sind.

NACHTRAG 2:

So, nun wissen wir, dass CASUS auch auf dem iphone läuft (Danke, Jörn). 

Der Text lässt sich, wie auf dem iPhone gewohnt, gut skalieren und auch
die Bildbetrachtung in Vergrößerung und der Player funktionieren gut.
Antwortauswahl auch kein Problem. Leider zeigte sich das iPhone schon bei der hinterlegten Audiodatei bockig.
Auch hier bleiben wir mal an den Video- und Audiodateien dran und schauen, was wir rausholen können. 
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