Europawahl

Dieses Jahr ist es mal wieder so weit…ein Superwahljahr

Keine Angst, ich möchte gar nicht in den Chor der Twittergemeinde einstimmen, der sich bereits lauthals in Wahlempfehlungen oder auch Diffamierungen ergeht. Wer sich aber nicht ganz sicher ist, wo das Kreuz zu setzen ist, dem empfehle ich die neutralen Entscheidungshelfer Wahl-o-mat oder Euprofiler. Bei der einen oder dem anderen mag die Nutzung allerdings mit einer Überraschung enden, da das eigene Wahlverhalten oft gar nicht sachgeprägt ist, sondern eher Tradition, Erziehung oder persönlichen Sympathien entspringt.

Ich finde es wichtig, überhaupt wählen zu gehen, denn das ist in einer Demokratie schon mal der erste Schritt an der Gestaltung teilzunehmen. Eine Frage, die ich in Diskussionen immer wieder erlebe, ist, sollte das gewählt werden, was für das ganze Land das Beste ist, oder doch lieber das, was für mich persönlich am besten ist. Vielleicht ist aber gerade auch diese subjektive Divergenz ein ganz wesentliches Problem, dass zur Politkverdrossenheit beiträgt.

CeBit 2009

Auf der diesjährigen CeBit gab es wieder das Forum “Learning and Knowledge Solutions“. Hierin gruppierten sich die Aussteller rund um das Thema eLearning, das mittlerweile ja ein Schwerpunkt der CeBit werden soll. Auch wenn die Messe langsam angelaufen sein soll und sowohl einen Rückgang der Besucher als auch der Aussteller verzeichnet, sollen wohl die Kontakte mit den Fachkunden sehr gut gewesen sein.

Auch für uns bot sich die gute Gelegenheit, direkte Gespräche mit Kooperationspartnern zu führen. So waren neben K&W auch VIWIS und netucate vertreten, mit denen wir gemeinsame Projekte durchführen und zukünftige Entwicklungen planen konnten. Eine erste Vorstellung unseres VETlife-Projektes nahm Herr Fehrlage bereits am Donnerstag vor.

Am Freitag fand in diesem Rahmen dann der Tag des eLearning statt. Schwerpunkt dieses Jahr war der Einsatz von eLearning in Verwaltung und Hochschulen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Innenminister Schünemann. Danach fanden sich Erfahrungsberichte z.B. aus der Landesverwaltung, Justiz oder Polizeiakademie. In drei Vorträgen konnten sich auch Hochschulen darstellen (ELAN-StudIP, eAssessment und Tiermedizin). VETlife bildete den Abschluss, doch tatsächlich sind einige Interessierte geblieben, die dann auch an der Diskussion um das Projekt sehr positiv teilnahmen. Für uns war das eine gute Chance, unser Projekt darzustellen und neue Kontakte zu Interessierten aus ähnlichen Bereichen zu knüpfen. In den nächsten Tagen geht es nun darum, diese ersten Kontakte weiter auszubauen und gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Trotz vieler Unkenrufe war damit die CeBit für uns ein großer Erfolg.

 

Hilfestellungen zu eAssessment

Gerade bin ich im E-Assessment-Blog auf “Surf up“, einen online-Kurs zur Mitarbeiterfortbildung über elektronisches Prüfen, und weitere online-Materialien zu eAssessment gestoßen. Dabei fiel mir auch gleich wieder ein, dass ich hier seit Wochen auf den “Guide to Assessment Methods in Veterinary Medicine” hinweisen möchte. Er bildet sehr umfassend tiermedizinisches Prüfen ab. Etwas ähnliches bereiten wir deutschsprachig für elektronische Prüfungen gerade vor.

Im Moment sitzen wir an der Analyse unserer elektronische Klausuren. Normalerweise muss diese Itemanalyse sehr aufwändig mit SPSS durchgeführt werden, doch dank der Digitalen Bibliothek Thüringen ist dies nun auch schon mit Excel möglich.

Eine unabdingbare Prozedur bei der Konstruktion eines standardisierten Tests ist die Item- und Testanalyse. Unsere Erfahrungen besagen, dass viele Testautoren lediglich die von SPSS angebotene Güteüberprüfung eines Tests mit dem Analysekennwert Cronbach’s Alpha nutzen. Damit ist zwar eine wichtige Aussage zur Homogenität der getesteten Items gegeben, weitere unverzichtbare Aussagen bleiben so jedoch unbeachtet. 
Das hier herunterladbare mit VBA für Excel geschriebene Programm ermöglicht auf einfachstem Wege die Berechnung der Itemparameter Schwierigkeit und Trennschärfe, sowie der internen Konsistenz der Gesamtskala bzw. der einzelnen Subskalen nach dem Modell Alpha. 

17.12.2008: Forum ProLehre

Gerade habe ich bei eTeaching.org erfahren, dass der Servicecenter Lehre der Universität Kassel am 17.11.2008 von 9 bis 14.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema “Prüfen: Bologna gestalten” anbietet. Hierbei wird eAssessment ein wichtiges Thema sein. 

Wer die Reise nach Kassel zeitlich nicht schafft, muss sich nicht grämen, da die Veranstaltung auch live übertragen wird. 

Das Programm:

9.00 Uhr Eröffnung Prof. Dr. Alexander Roßnagel Vizepräsident Universität Kassel

9.15 Uhr Vorstellung Servicecenter Lehre Dr. Christiane Borchard, Leiterin

9.30 Uhr E-Assessments: Quantitative Bewältigungsstrategien oder qualitatives Entwicklungspotenzial der Hochschullehre Prof. Dr. Karsten Wolf, Universität Bremen

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Prüfen: Bologna gestalten - Beiträge aus der Praxis der Universität Kassel

  • Prüfen vor dem Hintergrund von Bologna Helga Boemans, Abt. Studium und Lehre,Carsten Schwenk, Justiziariat
  • Selbstgesteuertes Lernen und Prüfen in mathematischen Online-Lernszenarien Prof. Dr. Rolf Biehler, Pascal Fischer, Thomas Wassong, FB 17 (Mathematik)
  • Studienbegleitende Prüfungen im Rahmen einer Massenveranstaltung Prof. Dr. Jürgen Freimann, FB 07 (BWL)
  • Portfolio – ein Konzept zum Dokumentieren (und Prüfen) von Studienleistungen Dr. Dirk Stederoth, FB 01 (Philosophie)

12.45 – 14.30 Uhr Mittagsimbiss und Projektmarkt - Präsentationen der E-learning Projekte

Besuch der EFRE-Messe

Wer interessiert ist, zu sehen, wie innovativ und kreativ Niedersachsen ist, der hätte heute die EFRE-Messe besuchen müssen. Dort wurden einige der über 4.000 EFRE-Projekte der letzten Jahre vorgestellt.

Die Eröffnung erfolgte vor über 400 Teilnehmern durch den niedersächsischen Wirtschaftsminister Walter Hirche und den Direktor der [EU] Generaldirektion Regionalpolitik Alejandro Checchi Lang. Beide stellten fest, wie wichtig diese regional angewendeten Mittel nicht nur für die Innovation und das Bestehen der Regionen sondern auch für die Akzeptanz der EU bei den Bürgern sind.

Durch das Bühnenprogramm führte die Moderatorin Astrid Frohloff. Hier wurden mit der Yukon Bay des Erlebnis-Zoos Hannover, der Brennstoffzelle der Eisenhuth GmbH und “Hannover goes Fashion” interessante Projekte präsentiert. Außerdem wurde das Projektforum gestartet.

In einem “Markt der Möglichkeiten” durften sich dann noch weitere Projekte vorstellen, die damit die Vielzahl und Weite der EFRE-Projekte repräsentierten: z.B. die Iberger Tropsteinhöhle, das NABU Gut Sunder, das Breitband Kompetenzzentrum, “die Varusschlacht” oder auch der JadeWeserPort.

Auch wenn die Ausschreibungen 2-3fach überbucht sind, lohnt sich doch eine Teilnahme. Die nächste Deadline endet am 30. März 2009