“Didaktik und Kommunikation” in der Tiermedizin

Das Interesse an dem Workshop “Didaktik und Kommunikation” am 12.11.09 in Berlin im Rahmen des DGK-DVG-Jahreskongresses war sehr groß, allerdings wurde der hohe Preis bemängelt.

Daher wurde von der DVG eine Preissenkung beschlossen, um die Teilnahme an dieser wichtigen Arbeitsgruppe zu erleichtern:
Für reguläre Teilnehmer kostet das Seminar EUR 150,00. Die bereits zu den alten Konditionen angemeldeten Teilnehmer erhalten eine Rückerstattung der überzahlten Beiträge.
Für Studenten gelten andere Tarife: Schnupperstudenten (DVG-Mitglieder mit einem Beitrag von EUR 20,00/Jahr) zahlen für das Seminar EUR 70,00 und dürfen zusätzlich das Hauptprogramm besuchen. Studenten
(Nichtmitglieder) zahlen für die entsprechenden Leistungen EUR 100,00.

Hier das endgültige Programm:

Teil 1: Didaktik

JP Ehlers und A Tipold (Hannover): Tiermedizinische Didaktik und Ausbildungsforschung

M Kaske (Hannover): Didaktik in der klinischen Ausbildung - subjektive Eindrücke aus der Sicht eines Dozenten

Studierendengruppe (Hannover): Didaktik in der klinischen Ausbildung - subjektive Eindrücke aus der Sicht von Studierenden

O Stadler (München): Master of Medical Education – Manager in der Lehre

M Krey und C Nounla (Braunschweig): Coaching in der didaktischen Weiterbildung von Lehrenden in der Tiermedizin

M März (Leipzig): “Lessons learned” – Prüfen mit MC-Fragen

H Pendl (Steinhausen, CH): Praktische Hämatologie bei Vögeln und Reptilien – Erfahrungen aus 13 Jahren Seminartätigkeit im Europäischen Raum

S Aboling (Hannover): “In vitro – Lehre”, Meta-Didaktik und eine Exkursion “Gehölze im Winterzustand”

R Korbel (München): Medizinische Photographie in der Tierärztlichen Praxis

Teil 2: Kommunikation

JL Kleen (Krefeld): Kommunikationskompetenzen in der Tiermedizin

A Blättner (Peterskirchen): Verstehen und verstanden werden - Kernpunkte für die Kommunikation zwischen Tierarzt und Kunde

H Bernauer-Münz (Wetzlar): Kommunikative Fähigkeiten

Zu dem Workshop anmelden können Sie sich HIER.

GMA 2009: Programm des Workshop Tiermedizin

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung findet dieses Jahr vom 8.-10. Oktober in Freiburg statt. Erstmalig findet dieses Jahr der Workshop Tiermedizin nicht nur als Post-Congress Workshop statt, sondern wird auch mit dem 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten verbunden. Dabei ist es uns m.E. gelungen, ein sehr interessantes Programm auf die Beine zu stellen:

GMA-Workshop Tiermedizin und 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen tiermedizinischen Bildungsstätten
9. und 10. Oktober 2009 in Freiburg

Freitag, 9. Oktober 2009
14.00-17.30 Vorbesprechung der eLearning-Berater

Samstag, 10. Oktober 2009
9.00 Ehlers und Stadler (Hannover, München): Begrüßung
9.15 Stadler et al. (München): Auswertung und Diskussion eines Feedbacksystems für Studierende nach schriftlichen Staatsexamensklausuren
9.30 Pospischil (Zürich): Virtuelle Mikroskopie in der Veterinärpathologie Kooperationsprojekte
9.45 Govaere et al. (Ghent): The FoalinMare: Insights inside the foaling mare – An animated educational tool for enhancing veterinary training
10.00 Weihaupt et al. (Zürich): eHoof – Interaktives Lehrmittel Huf: Anatomie, Beschlag und Erkrankungen
10.15 KAFFEEPAUSE
10.30 Vörös et. al (Budapest/Hannover): Ergebnisse einer zweistufigen Evaluation des Blended-Learning-Kurses „Kardiologische Propädeutik bei Hund und Katze“
10.45 Behr et al. (Hannover): Standardisierung von Untersuchungsprozeduren mittels eLearning
11.00 Koch et al. (Hannover, Witten-Herdecke, Bern): Erfahrungen mit einem interuniversitären Wahlpflichtfach
11.15 Suppin & Stephan (Wien, Zürich): Multimediales interaktives online Lernmodul „Virtueller Schlachthof“
11.30 Langen et al. (Hannover): Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Tierärztinnen und Tierärzten im Bereich Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz mithilfe von Lernmodulen aus dem „Vetlife“-Projekt
11.45 Kolski et al. (Berlin): Vetipedia – Etablierung eines veterinärmedizinischen Wiki-Systems

Einladung und Call-for-Abstracts: DVG-Workshop “Didaktik und Kommunikation“

Im Rahmen des 55. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin vom 12. bis 15. November 2009 in Berlin veranstaltet der neu gegründete DVG-Arbeitskreis „Didaktik und Kommunikationskompetenz“ einen Workshop „ Didaktik und Kommunikation“.

Der Workshop wird am 12. November 2009 von 9 bis 17 Uhr abgehalten werden. Der Workshop wird sich zeitlich und thematisch in die zwei Bereiche Didaktik und Kommunikation teilen.

Eingeplant sind bisher zwei Impulsvorträge:

  • Jan P. Ehlers und A. Tipold (Hannover): Didaktik in der Tiermedizin
  • Joachim Lübbo Kleen (Krefeld): Kommunikationskompetenzen in der Tiermedizin

In weiteren Kurzvorträgen sollen Erfahrungen und Konzepte aus den Themenbereichen vorgestellt. Es isteinen starken Workshopcharakter mit kurzen Vorträgen und ausführlicher Diskussion geplant, damit sich dieser neue Arbeitskreis gut zusammenfinden kann. 

Abstracts für Vorträge (max. 1 DinA4-Seite) sind bis zum 15.07.2009 einzureichen (jan.ehlers(at)tiho-hannover.de). Nach einem Review wird dann über die endgültige Programmgestaltung informiert.

Wissenschaftliches Schreiben

Nichts hemmt ja mehr, als ein noch vollkommen leeres Dokument…vielleicht gerade noch mit einer bereits bestehenden Überschrift drauf. Tatsächlich ist das wissenschaftliche Schreiben besonders schwer. Gerade während der Doktorarbeit zeigt sich das, wenn man zuerst große Mühen hat, überhaupt etwas zu Papier zu bringen, und danach dann umfangreiche Korrekturen (im inzwischen geliebten eigenen Werk) durch die Betreuer verkraften müssen.

Durch Daniel Amman (Observatorium) bin ich auf die neue Ausgabe des unijournals, der Zeitung der Universität Zürich, aufmerksam geworden, die sich mit dem wissenschaftlichen Schreiben auseinandersetzt. Fünf renommierte Profesorinnen und Professoren geben hier Tipps und teilen ihre Erfahrung.

Sehr lesenswert! 

GMA 2009: Call-for-abstracts

Vom 8. bis 10. Oktober findet in Freiburg die diesjährige GMA-Jahrestagung statt. Anstracts rund um die tier-, zahn- und humanmedizinische Ausbildungsforschung können bis zum 15. Mai 2009 über die Webseite eingereicht werden.

Der traditionelle Workshop Tiermedizin wird dieses Jahr am Samstag (10.10.09) als Postconference-Workshop ausgerichtet. Erstmalig wird innerhalb dieses Workshops das 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen veterinärmedizinischen Bildungsstätten durchgeführt. Abstracts für diese Veranstaltung sind bitte im Titel mit (WS Tiermedizin) zu kennzeichnen, denn sie unterliegen einem gesonderten Review.

Ziel des Workshops ist ein Austausch über die eLearning-Strategien, -Erfahrungen und -Projekte der einzelnen Bildungsstätten und die Etablierung einer Kooperation auf dem Gebiet elektronisch unterstützer Lehre und Prüfungen.

Wir hoffen auf zahlreiche Beitragseinreichungen und ebenso zahlreiche Teilnahme an dem Workshop. 

Übersicht eAssessment

Heute habe ich Nachricht von zwei neuen Übersichten über elektronische Prüfungen bekommen.

Zum einen beschäftigt sich eTeaching.org mit dem Thema und beschreibt neben Rahmenbedingungen, Vor- und Nachteilen auch Beispiele und funktionierende Systeme.

Noch umfangreicher ist die Publikation von Michael Vogt und Stefan Schneider: E-Klausuren an Hochschulen: Didaktik – Technik – Systeme – Recht – Praxis, die über den Server der Giessener Unibibliothek heruntergeladen kann. Hier als Zitat die Beschreibung:

Durch die Umstellung auf modularisierte Studiengänge steigt der Prüfungsaufwand an den Hochschulen. Elektronische Klausuren bieten eine Möglichkeit, diese Aufgaben zu bewältigen. Zusätzlich bieten E-Klausuren neue didaktische Möglichkeiten und Fragestellungen, mit denen komplexe Lernziele geprüft werden können. Weitere Vorteile von elektronischen Prüfungen liegen in der hohen Flexibilität bei der Aufgabenerstellung, Einbindung dynamischer Medien in Fragen, Möglichkeit der zufälligen Zusammenstellung einzelner Fragen, Fragen-Datenbank zur Organisation und Wiederverwendung, Automatisierung der Auswertung und guten Lesbarkeit freier Antworten.
Um E-Klausuren rechtlich einwandfrei und technisch sicher durchzuführen, müssen die Rahmenbedingungen hohen Standards entsprechen. Die Klausuren werden wie gewohnt unter Aufsicht in Räumlichkeiten der Hochschule geschrieben. Identität und Berechtigung der Prüflinge müssen sichergestellt sein. Die technischen Komponenten müssen ausfallsicher ausgelegt sein und Möglichkeiten der Täuschung ausschließen. Die geschriebenen Klausuren müssen sicher vor Veränderung mehrere Jahre aufbewahrt werden. Auf Anfrage muss den Prüflingen Einsicht in die Antworten und die Auswertung gewährt werden können.
Es existieren verschiedene technische Lösungen für die Durchführung von E-Klausuren. Kommerzielle Lösungen bieten häufig zahlreiche Funktionen und meist einen umfangreichen Service. Open Source Lösungen können hingegen an spezifische Anforderungen angepasst und vom Funktionsumfang individuell erweitert werden. An verschiedenen Hochschulen im deutschsprachigen Raum werden bereits seit längerem E-Klausuren erprobt und schrittweise in den Institutionen etabliert.
Dieses Dokument dokumentiert die Didaktik, Technik, Systeme, Recht und Praxis von E-Klausuren an Hochschulen. Ein angegliedertes E-Klausur Wiki bietet zusätzlich Aktualisierungen und weiterführende Informationen zu diesem sich rasant entwickelnden Themengebiet.

Viele Teile dieses Dokumentes wurden auch in das E-Klausuren-Wiki übernommen.

Tagungen und Call for Papers in “Medical Education”

Nachdem edublogs sich jetzt wohl wieder zu funktionieren bequemt, möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, auf ein paar anstehende Tagungen im Feld “Medical Education” und die damit verbundenen Call-for-Paper hinzuweisen.

Das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik veranstaltet am 14. und 15. Mai 2009 in Hannover im Rahmen der gmds einen Workshop zum Thema “Rechtsfragen des E-Learning”. Janine Horn und Till Kreutzer stehen bereits für die Hauptvorträge im Programm. Bis zum 8. März 2009 können noch Abstracts für eigene Beiträge eingereicht werden. 

Vom 29. August bis 2. September 2009 findet die diesjährige AMEE-Conference in Malaga (E) statt. Weltweit zieht diese Tagung Interessierte aus der Medical Education an und ist Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch sowie Start vieler internationaler Kooperationen. Die Deadline zur Abstracteinreichung endet am 13. März 2009. Auch dieses Jahr wird es einen ViEW-Precongress Workshop am 30. August geben. Diesmal werden wir uns mit “Teaching Veterinary Professionalism” auseinandersetzen.

Als deutschsprachiges Pendant wird vom 8. bis 10. Oktober 2009 die GMA-Tagung in Freiburg ausgerichtet. Einsendschluss für die Beiträge ist der 15. Mai 2009. Der Tiermedizinworkshop ist diesmal als Postcongress-Workshop am 10. Oktober eingeplant. Dieses Jahr wird in diesem Rahmen das 4. eLearning-Symposium der deutschsprachigen, tiermedizinischen Bildungsstätten abgehalten. Beiträge aus dem Bereich eLearning sind daher willkommen. Bei der Abstracteinreichung sollte im Titel vermerkt werden, dass der Beitrag für den Tiermedizin-Workshop eingeplant werden soll. 

Qualität entwickeln – Standards sichern – mit Differenzen umgehen

Im Blog von Gabi Reinmann auf eine BMBF-Publikation zum Thema Bildungsstandards aufmerksam geworden (Kurzfassung). Hierzu gibt es auch ein kommentiertes Exzerpt von Gabi Reinmann, die hierin zu dem Schluss kommt, dass der Hochschulsektor in diesem Bereich hinterher ist. Hier sei noch viel über Standards, Kompetenzen und Output nachzudenken. 

Da wir in der Tiermedizin sehr viel über Ersttagskompetenzen bis hin zu Generic Skills diskutieren, ist für manchen die Lektüre der Studie bestimmt interessant.

Headache interactive

Christof Daetwyler und sein Team haben jetzt “Headache interctive – online” veröffentlicht. Es kann kostenfrei für die Ausbildung eingesetzt werden. Multimedial kann hier die Anamnese von Patienten mit Kopfschmerzen geübt werden.

Im Moment ist nur eine englische Version online, eine deutsche und französische sollen aber bald folgen.

Frohe Weihnachten!

Next Page »