The Sixth Sense
Während wir hier noch diskutieren, welches das beste Handy ist und ob es mLearning ermöglicht, stellt Pattie Maes bei TED mal die Zunkunft vor:
Während wir hier noch diskutieren, welches das beste Handy ist und ob es mLearning ermöglicht, stellt Pattie Maes bei TED mal die Zunkunft vor:

Bildquelle: http://www.codinghorror.com
Dass meine Kinder fasziniert von Computerspielen und Game-based Learning sind, war mir ja schon länger klar. Aus wahrscheinlich heriditären Gründen nutzen auch beide sehr gerne eLearning, um Englisch, Deutsch oder Mathe zu üben.
Aber heute wollte ich ihnen mal beweisen, dass es auch ohne Computermöglich ist, spielerisch Fantasiewelten zu erobern. Darum haben wir zu viert Dungeons and Dragons gespielt. Als Paper and Pen Rollenspiel. Finn als Halbork-Kämpfer, Janna als elfische Druidin und Bille als gnomischer Hexenmeister. Ich habe gemastert und sie in eine Welt voller Schätze, Geheimnisse, Monster und Höhlen geführt. Und wider Erwarten hat es sehr gut geklappt. Nicht das Powergaming, das man sonst von erfahrenen Spielern gewohnt ist, sondern ein entdeckendes, fantasievolles Erkunden fremder Welten. Schnell kam die Einsicht, dass hier viel mehr möglich ist, als sich ein Programmierer je ausdenken könnte.
Es sieht so aus, als hätten wir für die ganze Familie eine neue Beschäftigung für verregnete Wochenenden gefunden.
Es hat sich ja im Internet eingebürgert, Adventskalender online zu stellen. Hier eine kleine Auswahl:
Für Ergänzungen in den Kommentaren bin ich sehr dankbar.
Ich habe ja lange darüber nachgedacht, wie politisch unkorrekt dieses Posting ist. Nachdem aber sogar der Spiegel darüber berichtet hat und es ja ein Jubiläumsposting ist, wird die Leserschaft es wohl verkraften.
Wie also schafft man es, mit eLearning große Nutzerzahlen zu erreichen? Marina Orlova macht es unter ihrem Pseudonym hotforwords auf Youtube deutlich. Spärlich bekleidet erklärt sie die Bedeutung von Redewendungen und erreicht dabei bis zu einer halbe MIllion Aufrufe. Mit dieser großen Fangemeinde hat sie es sogar zu einem eigenen wikipedia-Eintrag geschafft.
Ich gebe zu, dies ist das Gegenteil von “Content vor Design”…

Seit Jahren warten wir hier auf Schnee… Heute ist er endlich gekommen. Das mussten wir ausnutzen, auch wenn es schon halb elf abends war. Wer weiß, wie lange er liegen bleibt. Janna hat es leider verschlafen, aber wir anderen inklusive Nellie haben es genossen. Hoffentlich bleibt er noch eine Weile…der Schnee!

Heute berichtet Spiegel online über eine skurile Geschichte aus Australien. Eine Rentnerin fütterte dort ein verwildertes Hausschwein an, dass schnell lernte, dass es durch bedrängen und terrorisieren zu Futter kam. Während sie am Anfanf das mediale Interesse genoss und Ihr Leben mit dem Schwein Bruce so beschrieb:
“Bruce ist so ein schönes, männliches Schwein, aber er ist auch so groß und so fordernd.”,
nahm der Terror dann doch Überhand, da sie sich nicht mehr frei in ihrem Haus (geschweige denn im Garten) bewegen konnte. Also mussten Wildhüter das Schwein auf eine Schweinefarm bringen.
Und die Moral? Behaviorismus funktioniert? Füttere keine fremden Tiere an? Bruce will es?

Es heißt ja gerne mal, dass Kinder sich beim Zahnwechsel optisch nochmal sehr verändern (andere Gesichtsform und so). Bei Finn fehlen zur Zeit die oberen beiden Schneidezähne, was neben einer zischenden Sprache für ein ungewohntes Aussehen sorgt. Die ganze Zeit haben wir uns überlegt, an wen uns das erinnert…

Und dann fiel es uns ein: die Ameisen bei “Biene Maja“. Und am meisten freut sich Finn selbst über diese Ähnlichkeit. Diese nimmt aber von Tag zu Tag immer mehr ab, sodass das obere Foto eigentlich schon zu spät aufgenommen wurde.

Morgen ist endlich die Eröffnungsfeier… es stehen wieder Olympische Sommerspiele an. Das habe ich schon als Kind geliebt. Es war der einzig zugelassene Grund, schon beim Frühstück fernzusehen.
Heute wurden bei “eines tages” bei Spiegel-online alle Olympia-Maskottchen in Wort und Bild vorgestellt, vom ersten offiziellen Maskottchen Waldi (1972) bis zu den heutigen Fuwa.
Doch wenn ich mir die Pressekommentare dazu durchlese, kann ich nur negative Kritik und Häme feststellen (das schiere Grauen oder LSD-Dackel). Da stellt sich mir doch die Frage, ob es tatsächlich nicht möglich ist, ein nettes Maskottchen zu kreieren oder ob die Presse einfach mehr Spaß am Zerreissen unschuldiger Stoffpuppen haben.