Europawahl

Dieses Jahr ist es mal wieder so weit…ein Superwahljahr

Keine Angst, ich möchte gar nicht in den Chor der Twittergemeinde einstimmen, der sich bereits lauthals in Wahlempfehlungen oder auch Diffamierungen ergeht. Wer sich aber nicht ganz sicher ist, wo das Kreuz zu setzen ist, dem empfehle ich die neutralen Entscheidungshelfer Wahl-o-mat oder Euprofiler. Bei der einen oder dem anderen mag die Nutzung allerdings mit einer Überraschung enden, da das eigene Wahlverhalten oft gar nicht sachgeprägt ist, sondern eher Tradition, Erziehung oder persönlichen Sympathien entspringt.

Ich finde es wichtig, überhaupt wählen zu gehen, denn das ist in einer Demokratie schon mal der erste Schritt an der Gestaltung teilzunehmen. Eine Frage, die ich in Diskussionen immer wieder erlebe, ist, sollte das gewählt werden, was für das ganze Land das Beste ist, oder doch lieber das, was für mich persönlich am besten ist. Vielleicht ist aber gerade auch diese subjektive Divergenz ein ganz wesentliches Problem, dass zur Politkverdrossenheit beiträgt.

The Sixth Sense

Während wir hier noch diskutieren, welches das beste Handy ist und ob es mLearning ermöglicht, stellt Pattie Maes bei TED mal die Zunkunft vor:

 

Bookmarks aus Keilschrift

Die Kestnergesellschaft zeigt zurzeit die Austellung “bookmarks – wissenswelten von der Keilschrift bis youtube“:

Das Internet verändert unseren Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute schaffen, ihm eine Form geben, es verbreiten und archivieren, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Verfahren. Zugleich setzen die digitalen Möglichkeiten neben partizipativen Elementen auch eine Ästhetisierung in Gang, die vielfältige Erscheinungen von Wissen und neue Formen der ästhetischen Erfahrung schafft.
In Kooperation mit der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) und der Leibniz Universität Hannover entzündet die Ausstellung bookmarks | wissenswelten von der keilschrift bis YouTube eine Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Wissenskultur am Beispiel ihrer populärsten Ausprägung YouTube – und konfrontiert sie mit 42 wertvollen Büchern, Schriften und Exponaten der vergangenen Zweitausend Jahre aus den Tresoren der GWLB. Einige dieser Schätze können zum Teil erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Allesamt Originale, die von Paradigmenwechseln in der Wissensproduktion vergangener Zeiten erzählen. In zahlreichen Veranstaltungen berichten darüber hinaus Wissenschaftler, Autoren und Künstler über spannende Fragen und Phänomene der Wissenswelten von der Keilschrift bis YouTube.

Das besondere daran: Die Ausstellung wird auch auf youtube begleitet.

Auf taz.de findet sich heute ein Interview zu der Ausstellung mit Frank-Thorsten Moll.

iGoogle als Startseite

Lange habe ich netvibes als Startseite gehabt, mit vielen Tabs und vielen Informationen. Nach einem Absturz bin ich auf iGoogle umgestiegen und habe es mir mittlerweile so bequem (und auf nur einer Seite) eingerichtet, dass ich es nicht mehr missen möchte.

So empfange ich auf der Seite die neuesten Informationen aus Facebook, GoogleMail, GoogleCalendar, und Twitter. Außerdem wird direkt die Wettervorhersage, ein Leo- und Wikipedia-Suchfeld sowie meine ToDo-List aud dem GoogleNotebook eingeblendet. 

Sonderausschüttung der VG Wort

Die VG Wort zahlt eine Sonderausschüttung für im Internet veröffentlichte Texte ab dem Jahr 2005, bei denen noch keine Zählmarke eingebaut werden konnte. Deadline für die Beantragung ist allerdings bereits der 31.12.2008.

Für die Sonderausschüttung meldefähige Texte müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • der Text muss frei zugänglich im Internet einstehen, darf also nicht kostenpflichtig oder hinter einem LogIn verborgen sein.
  • ein meldefähiger Text darf nicht kopiergeschützt sein (PDF-Dokumente, die nur insgesamt ausgedruckt oder gespeichert werden können, sind defacto kopiergeschützt!).
  • der Text muss während der Meldung und in jedem Fall auch ein paar Tage danach online einstehen.
  • Der Mindestumfang für einen meldefähigen Text beträgt 1800 Anschläge (mit Leerzeichen).
  • Für Lyrik gilt kein Mindestumfang.

Wichtig ist, dass bestimmte in anderen Abteilungen der VG WORT übliche Einschränkungen für den Bereich Texte im Internet / METIS nicht gelten. Dazu gehört, dass für diesen Bereich das „Erscheinungsjahr“ kein Meldekriterium darstellt. Von wann ein Text stammt ist für diese Tantieme unwichtig. Es zählt nur, ob der Text im Kalenderjahr der Meldung und zu den genannten Bedingungen online ist. Unwesentlich ist auch, ob ein Text bereits in einem anderen Medium (z.B. Tageszeitung) erschienen ist und in dieser Form in einer anderen Abteilung der VG WORT gemeldet wird bzw. wurde

Neuer Blog zu Medienrecht online

Christos Paloubis hat einen neuen Blog zum Internetrecht online gestellt. In kurzen prägnanten Artikeln werden Neuigkeiten und Rechtssprechungen aus dem Medienrecht vorgestellt. 

So geht es z.B. um das Impressum von Internetdiensten, Abmahnung von AGB-Klauseln oder elektronische Werbung.

Ich bin gespannt auf die kommenden Themen und haben gleich mal das Feed abboniert.

Theory and Practice of Online Learning

Durch das E-Denkarium bin ich auf das eBook “Theory and Practice of Online Learning” von Terry Anderson aufmerksam geworden.

Es ist komplett kostenfrei online abzurufen und wird allen, die sich mit eLearning beschäftigen eine große Hilfe sein. Gerade für die neuen Drehbuchautoren in unserem VETlife-Projekt kann es einige Hilfstellungen bieten.

In diesen Open Access Angeboten sehe ich vor allem für diejenigen einen großen Vorteil, die sich nur “nebenberuflich” mit eLearning beschäftigen und den Großteil ihrer (meist eigenen) Mittel in Fachliteratur der eigenen Disziplin investieren. Gabi Reinmann spricht zu Recht an, dass durch kostenfreie Publikation oft der Effekt auf die wissenschaftliche Karriere verloren geht. Geschäftsmodelle wie das von German Medical Science, die Open Access und Impact Punkte miteinander verbinden, erscheinen mir da besonders zukunftweisend.

Heilmann vs. Wikipedia


Quelle: www.wikipedia.de

Erst dachte ich ja, es wäre der erste April. Aber tatsächlich musste wikipedia.de wohl seine Weiterleitung auf de.wikipedia.org (lieber mal auch nicht weiterleiten…) einstellen, da Lutz Heilmann (MdB, DIE LINKE) wegen dort über ihn vorgehaltenen Äußerungen eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte. Auf seiner eigenen Homepage geht Heilmann nicht auf dieses Ereignis ein, dafür haben sueddeutsche und Spiegel allerdings schon eine erste Berichte online.

Tatsächlich gelingt es Heilmann durch diese Aktion auf sich aufmerksam zu machen. Da aber auf dem internationalen Server immer noch der ursprüngliche Artikel aufrufbar ist, geht die Aktion wohl eher nach hinten los.  Viele Blogs berichten nun, z.B. Duckhome, Protestmail, NYblog 

Immerhin nehmen auch Parteigenossen Heilmanns von dieser Aktion Abstand.

EDUPUNK-Philosophy

Gefunden habe ich diese Beschreibung der Freigabe von Informationen über edupunk.org. Eine schöne Slideshare-Präsentation zu EduPunk findet sich auch im eLearning-Blog der TU Graz. Da diese “do-it-yourself attitude” im deutschsprachigen Wikipedia noch nicht angekommen ist, muss für Definitionen noch die englische herhalten. 

Google Chrome und del.icio.us

Also wieder ein Browserwechsel. Nach einigem Ausprobieren bin ich, wie viele andere, bei Google Chrome hängengeblieben. Nach und nach finde ich auch die fehlenden Funktionalitäten. Wichtig für mich war, die Verknüpfung zu del.icio.us zu bekommen:

  1. Bookmarklet-Seite bei delicious aufrufen
  2. Strg-B in Chrome um die Favoritenleiste zu öffnen
  3. Aus der Safari-Sektion die Links “Bookmark on Delicious” und “My Delicious” in die Leiste ziehen
  4. FERTIG!!

 

Nachtrag: Sollte es mich nervös machen, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor Google Chrome warnt? Ich werde zumindest die Bankgeschäfte vorerst weiter mit Firefox durchführen.

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