Es ist mal wieder Sonntag abend…
Das ist dann auch sehr typisch für mein SOL-Projekt. Alles irgendwie noch eben auf den letzten Drücker geschafft.
Prinzipiell kann ich mich nicht beschweren. Mein SOL-Thema war gut gewählt. Einerseits nicht zu groß und eher theoretischer Natur andererseits ein Thema, dass ich auch für die Arbeit brauchte. Trotzdem hatte ich mir am Anfang eigentlich viel mehr vorgenommen und wollte die LMS deutlich praktischer erfahren, als nur ein reines Literaturstudium und kurzes Beschnuppern von Demo-Versionen durchzuführen.
Aber das war Sonntag abends einfach nicht möglich. Der ganze Masterstudiengang ist ein SOL-Projekt. Zeitlich war es da oft schwierig noch ein weiteres Projekt durchzuführen. Drei Wochen waren jeweils von Studienbriefen erfüllt, wenn ich mich dann von der heißen Abgabenphase erholt hatte (dauert in meinem Alter etwas) und mich dem SOL zuwenden wollte, kamen auch schon die neuen Studienbriefe heraus.
Trotzdem hat das Projekt einiges gebracht. Eine noch bessere Selbsteinschätzung (Tanze nur auf einer Hochzeit!), natürlich einen deutlichen fachlichen Fortschritt (wir nehmen ILIAS und StudIP) und einen riesigen Spaß am bloggen (auch sehr Zeit abhängig).
Bei Horst lese ich gerade (wieso postet der denn vor mir?
den Vorschlag, SOL erst in einem späteren Semester durchzuführen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man dann schon im Studium angekommen ist. Aber so wie es ist, hat es den Vorteil, dass wir es jetzt hinter uns haben!!!!
Ich fand das SOL sehr interessant, allerdings würde ich es jetzt nicht, wie Peter, als eine große Bereicherung des Studienplanes bezeichnen. Dafür ist das Studium selbst zu viel SOL. Die wahren Bereicherungen für mich sind die online-meetings, in denen wir gelerntes untereinander diskutieren können. Schön war im SOL, wie auch hier ein gemeinsames Arbeiten über Mail und Blogkommentare entstanden ist. Der andere Peter (meine ich viel netter, als es klingt) beschreibt auch als einen positiven Aspekt die Unterstützung durch die KommilitonInnen, also auch etwas, dass nicht nur selbstorganisiert ist.
Dann verlinke ich noch zu Nicole, die sinngemäß froh darüber ist, vom SOL dazu gezwungen worden zu sein, sich mit einem Thema auseinandersetzen zu müssen, dass sie bisher immer vor sich hingeschoben hat. Wenn ich den Sinn verdreht haben sollte…so würde ich es auf jeden Fall unterschreiben. Und Roland wohl auch, wie ich gerade sehe.
So Fazit: Schee wars. Aber mehr auch nicht. In einem Studium, dass so sehr vom Selbststudium geprägt ist, fallen für mich viel mehr die gemeinsamen Aktivitäten positiv ins Gewicht, also die netucate-sessions, Forendiskussionen, Skypemeetings, Blogkommentare, etc.
HABE FERTIG!