eKompetenzen

Heute habe ich an einem Treffen der AG E-Kompetenzen der Deutschen Initiative für Netzwerkinformationen e.V. (DINI)teilgenommen die aus geostrategischen Gründen an der TiHo stattfand. Hannover ist eben doch der Nabel der Welt. Nachdem eine DINI-Schrift über eKompetenzen für Hochschullehrende bereits veröffentlicht wurde, geht es nun darum, sich mit den erforderlichen eKompetenzen für Studierende zu beschäftigen. Dabei vereinen sich Medienzentren, IT-Abteilungen und Bibliotheken, eine gute Kooperation.

Mängel in der bisherigen Vermittlung von Schlüsselqualifikationen sorgen unter anderem auch für verstärkte Anfrage bei Autoren, statt dass eine eigene Literaturrecherche durchgeführt wird. Über die Ausmaße, die dies annehmen kann, wenn Studierenden z.B. die Kentnisse im Umgang mit Literatursuchmaschinen fehlen, berichtet Michael Kerres in seinem Blog.

Das heutige Treffen hat in mir die Hoffnung genährt, dass diese Kompetenzen im Studium wieder vermehrt beachtet werden.

2. Präsenztreffen eduMedia

Am Freitag trafen sich die Kohorte SoSe 2006, also edumania-X und QWERTz, in Duisburg zu ihrem zweiten Präsenztermin und zu den ersten Klausuren, die ja in unserer Blogwelt schon einige Wellen geschlagen haben.

Was soll man zu den Klausuren sagen? Sie waren nicht so leicht, wie drum gebetet, aber auch nicht ganz so schwer wie befürchtet. Ich merke noch immer eine leichte Beeinträchtigung des Handgelenkes, da ich seit dem Abitur wohl nicht mehr so viel mit der Hand geschrieben habe. Trotzdem ist es bei uns allen wohl ganz leidlich gelaufen und in drei Wochen erfahren wir dann, wer sich noch mal in Duisburg trifft.

Das Ambiente war sehr freundlich gestaltet und es ergab sich auch die Gelegenheit mit einigen Fach- und den Gruppentutoren über das Studium zu sprechen. Dabei haben wir in der Gruppe einiges klären können. Ich sehe mit einem guten Gefühlo voraus in das nächste Semester und die Medienprojekte.

Da wir ja einiges Vorhaben, haben wir den Gruppenzusammenhalt mit Gerstensaft und Feuerwasser versucht zu stärken. Erfolgreich. Plötzlich bäumt sich unser Projekt auf wie eine Welle in der Brandung und gewinnt irre an Gecshwindigkeit. Den heutigen Vormittag habe ich mit der Entwicklung einer Präsentation für die potentiellen Drittmittelgeber gegeben. Die Gespräche in Duisburg innerhalb der Lerngruppe haben mir gezeigt, dass es tatsächlich möglich ist, gemeinsam dieses Projekt zu bewältigen und auch damit erfolgreich zu sein.

VIWIS eLearning-Forum

Letzte Woche war ich auf das VIWIS eLearning Forum eingeladen worden. Auch wenn Billerbeck nicht ganz einfach zu erreichen ist, war die Veranstaltung doch alle Mühen wert. Im Hotel Weißenburg trafen sich eLearning-Akteure aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, wobei Versicherungen veranstaltungsgemäß den Schwerpunkt bildeten.

Für mich war der Höhepunkt der Vortrag von Wim Veen über den Homo Zappiens. Mit großem Enthusiasmus stellte er quasi das jugendliche Lernverhalten als Neuerung der Evolution vor (Problemlösung in WOW, multi tasking mit messenger, Expertise im Netzwerken und vieles mehr). Damit weiß ich schon, welches Buch ich als nächstes lesen werde. Ich hoffe sehr, ihn sowohl für unser Gruppenprojekt endgültig gewinnen zu können als auch als Redner für den Tiermedizinteil der nächsten GMA-Jahrestagung.

Ein weiteres Hightlight war bestimmt der Vortrag von J. Hasebrook. Auch wenn ich nichts gegen sehr kritische Töne gegen eLearning habe, liegen mir persönlich allerdings Vorträge nicht, die grundsätzlich schlecht machen, sich zum Teil widersprechen und dann extrem überziehen.

Nun, die Vorstellung unseres Einsatzes des Feedback-Systemes ist wohl ganz gut angenommen worden. Einige Workshop-Teilnehmer haben vielleicht nicht mit so drastischen Bildern aus der Tiermedizin gerechnet, haben es aber alle gut verkraftet.

Und wenn man über Vortragstechnik und -gestaltung nachdenkt, darf man nicht unerwähnt lassen, wie charmant und excellent Herr Schlichting durch das Programm führte. “Und da darf man ruhig voller Neid auf diese Fähigkeit sein “;-)

Im Nachgang auf das Forum hoffe ich, dass wir das Lernprogramm zur Röntgenverordnung und auch zu den Maßnahmen im Bereich Unfall- und Arbeitsschutz an die Tiermedizin anpassen und damit Synergien nutzen können. Die Kontakte und Gespräche in diese Richtung machen einen sehr vielversprechenden Eindruck.