Endlich Urlaub

DK001, originally uploaded by multiermedia.

“Da musst Du Samstag fahr´n, wenn alle fahr´n…” sang doch vor Jahren mal jemand (Mike Krüger?). Daher sind wir also wirklich früh nach Dänemark aufgebrochen und waren auch wirklich schnell da, mit dem Erfolg, erst sechs Stunden auf unser Haus warten zu müssen und dann zu lernen, wie wichtig manchmal Chips auf ec-Karten und Pin-Nummern von Kredtikarten sind (oder wenigstens ein anständiges Einschleimen, um die Kaution bezahlen zu dürfen, wenn die Banken wieder offen sind).

Nachdem das Wetter gestern noch ausreichte, mir anständig, die (beginnende) Platte zu verbrennen, herrscht heute echter Sturm mit zeitweisem Regen. Dies hält uns aber nicht davon ab, mit Kind und Kegel (oder Hund) am Strand zu laufen.

Wir werden sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Bleibt es so, wird es eher nicht zu einer Blogpause kommen…

Berichte über eLearning

Gerade ist der Brief 31 des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) herausgekommen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf eLearning (vornehmlich in der beruflichen Aus- und Weiterbildung).

Gleichzeitig stellt das eLearning Bulletin einen Artikel des Tagesspiegels zum Thema “Studium 2.0″ vor.  Anschaulich wird hier vorgestellt, wie an verschiedenen Hochschulen web2.0 Techniken eingesetzt werden. Ein Weg, den die TiHo auch weiterhin gehen wird.

WTF ist ein wiki?

Viele von uns verstehen unter einem Wiki vor allem die Wikipedia-Anwendung, dass es sich hierbei aber ein hervorragendes Werkzeug für die online-Kollaboration handelt, wird sehr anschaulich in diesem Video dargestellt:

Link: sevenload.com

Das Originalvideo sowie eine Erklärung zu RSS-Feeds finden sich im BullinoBlog. Bei netzlernen.ch wird dann noch eine passende Erklärung zum „social networking“ geliefert. Wer dann noch ein weitergehendes Interesse an Wikis verspürt, schaue sich die Sonderausgabe von Kommunikation@Gesellschaft zu „Wikis – Diskurse, Theorien, Anwendungen“ (gesehen bei e-teaching.org) an und ist dann rundherum gut informiert.

Und jetzt kommt Hunger auf, es gleich mal selbst zu probieren? Schnell und einfach? Da hilft nur Peanut-Butter!!

An doch nochmal zu Wikipedia: Im Gegensatz zu der im Moment verbreiteten Angst vor dem (UN)wissen der Massen, berichtet der Weiterbildungsblog über einen Artikel von Sean Silverthorne, der eher funktionierende Regeln und Abläufe bei Wikipedia beschreibt.

Tiermedizinische Podcasts

Über eLearning-Bulletin kam gestern die Meldung, dass nun auch über iTunes U Lerninhalte im Audio- und Videoformat veröffentlicht werden. Im Gegensatz zu den Lehrvideos bei Google sollen sich hier auch viele Universitäten beteiligen.

Tatsächlich ergibt eine Suche nach „Veterinary Medicine“ auch 7 Podcast-Serien. Dabei finden sich unter anderem welche vom Royal Veterinary College, der University of Illinois oder von VETstoria. All diese Podcasts sind kostenlos herunterzuladen und bieten gehaltvolle Abwechslung auf dem mp3-Player.

Unser neuer Neffe


Am 19. Juli um halb vier hat Rixta mit Unterstützung des gerade noch eintreffenen Christian (jeder der um diese Uhrzeit zwischen Hamburg und Kiel unterwegs war, mag den rasenden Vater entschuldigen) Yorck Christian Peter Martin zur Welt gebracht. Obwohl er möglichst früh das Licht der Welt sehen wollte, brachte er es auf stolze 3250 g und 52 cm. Mittlerweile ist er schon zu Hause und lernt seine Schwester Inga-Lotta kennen, um dann mit ihr gemeinsam an der Zerstörung der elterlichen Nerven zu arbeiten.

Von hier aus alles besten Wünsche zur Geburt und für den gesamten Lebensweg. Wir kommen auf dem Rückweg von Römö bei Euch vorbei.

Ich bin sehr gespannt, ob der Name Yorck einen starken Anstieg durch den neuen Film von Herrn Cruise widerfährt.

Lernen mit Karteikarten

Vor den letzten Klausuren für “educational media” hat Horst es geschafft, mich so verrückt zu machen, dass ich tatsächlich mit Karteikarten gelernt habe. Wer mich näher kennt, kennt auch mein normales Lernverhalten vor Prüfungen… (OK, ich gebe zu, dass es diesmal gut gelaufen ist mit den Klausuren. Danke Horst)

Eben bin ich bei Zeit online auf einen Artikel über Online-Lernen gestoßen, bei dem ein System vorgestellt wird, dass das Karteikartenlernen online ermöglicht. Das ist doch was für uns Nerds…

Prüfen mit MC-Fragen?

Die neue TAppV sorgt dafür, dass die traditionell mündlichen Prüfungen in der Tiermedizin in nächster Zeit durch schriftliche ergänzt werden. Einerseits wird für diese Prüfungen nach neuen, schneller auswertbaren Techniken gesucht andererseits gibt es natürlich Überlegungen um die Form der Prüfung.

Daher war neulich Sebastian Schuberth vom Reformstudiengang Medizin an der Berliner Charieté an der TiHo, um einen Vortrag und ein praktisches Seminar über MC-Fragen zu halten. Und zwar nicht etwa, um diese zu verdammen, sondern um zu zeigen, wann und wie sie sinnvoll eingesetzt werden. An der TiHo finden die klinischen Prüfungen jetzt in zwei Teilen, einem schriftlich-theoretischen vor dem Klinisch-Praktischen Jahr und einem mündlich-praktischen danach statt. Hier bieten sich also gute Einsatzmöglichkeiten für MC-Fragen. Sebastian konnte uns dann aber sehr deutlich zeigen, wie viele Fehlerquellen bei der Gestaltung guter Fragen zu umgehen sind.

Im Seminar wurde uns dann deutlich, wie viele Fragen sich eigentlich schon selbst beantworten. Und konnten dann üben bessere Fragen zu konstruieren. Nach dem Vortrag haben wir uns für die Prüfungen für Fragen vom Typ A positiv entschieden. Dabei verwenden wir aber nicht wie in der Humanmedizin üblich zur richtigen Antwort 4 Distraktoren sondern nur zwei, da dies die gleichen Ergebnisse bringt.

Eigentlich wollten wir die Prüfungen mit digitalen Abstimmungsgeräten durchführen, da das leider nicht geklappt hat, verwenden wir nun doch wieder die Papiermethode, werten die Antwortbögen dann allerdings digital mit McSurvey aus.

Google sei Dank…

Ach, was hatte ich nicht schon alles gutes über die verschiedenen Google-Anwendungen gehört und gelesen. Einige nutze ich ja selbst sehr gerne, gegen andere habe ich mich lange gesträubt wegen der Ungewissheit, wo all meine Daten wohl gespeichert werden.

Ich bin ja durch Michael Kerres Blog schon über die Vorteile des Google-Kalenders aufgeklärt worden, aber so richtig hat mich dann erst ein Telefonat mit Britta Voss überzeugt. Nach diesem habe ich mir einen Google-Account zugelegt, mit dem ich die Mails meiner verschiedenen Adressen von überall abrufen kann. Durch den Kalender kann ich nun meine Termine leichter mit denen meiner Frau abstimmen und die Zusammenarbeit in Text & Tabellen hat schon die Erstellung von Anträgen und Publikationen vereinfacht.

Wie ich aber heute Morgen um zehn vor acht an meinem Schreibtisch am Bünteweg saß und per sms an die Einführung in das Klinisch-Praktische Jahr um 8.15 in der Rinderklinik am Bischofsholer Damm erinnert wurde, die ich total vergessen hatte, da wusste ich diesen Dienst so richtig zu schätzen…

Sprachen lernen

Horst Schoenenberg ist mit seinem Blog über Sprachen lernen online gegangen. Dort legt er sehr interessant und kurzweilig seine Gedanken zu diesem wichtigen Thema dar. Schon seit dem Turmbau zu Babel weiß die Menschheit ja, wie wichtig die Verständigung für gemeinschaftliches Arbeiten ist. Zusätzlich beleuchtet Horst in dem Unisono-Media-Blog das ganze auch noch einmal aus der geschäftlichen Sicht. Pecunia non olet … oder so. Ich hoffe sehr, dass eine Kooperation zustande bekommen, durch die wir Tiermedizinern die Möglichkeit geben können, leicht und unkompliziert die Sprache lernen zu können, die sie für einen Standortwechsel brauchen. Das können sowohl ausländische Studierende sein, die nach Deutschland zum studieren oder promovieren kommen, aber auch Studierende oder Tierärztinnen und Tierärzte, die ins Ausland gehen. Ideal wäre natürlich eine Integration in die geplante VETlife-Plattform.

CASUS – Endspurt

Morgen ist das letzte Treffen unseres CASUS-Wahlpflichfaches. Tatsächlich haben wir es dann in diesem Semester geschafft mit 32 Studierenden sieben CASUS-Fälle zu entwickeln. Im Moment herrscht rege Betreibsamkeit und alle versuchen fertig zu werden. Wie sehr kann man schon daran sehen, dass wir es in dem kurseigenen Forum auf 1018 Beiträge gebracht haben. Die genauen Erfahrungen mit dem Kurs wird Rolf Wagels auf der diesjährigen GMA-Tagung vorstellen.

Für das nächste Semester haben wir den Kurs bereits wieder angemeldet. Diesmal vielleicht mit neuen Themen (Orthopädie?) und mit weniger Studierenden, damit wir sie besser betreuen können. Dieses Semester haben wir uns lange mit den Referaten zu den Exertenkommentaren aufgehalten, dass wir in den letzten zwei Wochen ganz schön ranklotzen mussten. Dafür haben wir uns diesmal aber auch wirklich wieder die abschließende Pizza-Schlacht verdient.