Headache interactive

Christof Daetwyler und sein Team haben jetzt “Headache interctive – online” veröffentlicht. Es kann kostenfrei für die Ausbildung eingesetzt werden. Multimedial kann hier die Anamnese von Patienten mit Kopfschmerzen geübt werden.

Im Moment ist nur eine englische Version online, eine deutsche und französische sollen aber bald folgen.

Frohe Weihnachten!

Teamspace4students

Gestern habe ich Werbematerial von Teamspace bekommen. Online wird hier Groupware zur Verfügung gestellt, sehr ähnlich wie BSCW, das wir in Duisburg genutzt haben. Das bestechende hieran ist, dass es für Studierende und Doziernde kostenlos ist.

Mit den eLearning-Doktoranden zusammen habe ich ein virtuelles Team gebildet (real sind wir das ja) und wir testen die Software nun aus. Für das VETlife-Projekt haben wir die Arbeits- und Abstimmungsplattform in ILIAS liegen. Damit verglichen zeigen sich nicht nur optische Vorteile bei der neuen Version. Die Benutzerführung ist deutlich intuitiver und die Projektmanagementtools umfangreicher. Mit viel Spaß am neuen, werden wir es mal auf Herz und Nieren prüfen und darüber berichten.

 

Microblogging: Twitter

Ich bin eigentlich schon länger bei Twitter angemeldet, 140 Zeichen waren mir aber eigentlich immer zu kurz, um es tatsächlich zu nutzen. Durch die Verbindung zu Facebook hat es dann aber für mich doch an Wert gewonnen.  Da ich aber (im Gegensatz zu Nadine) nicht mit dem Handy bloggen kann, nutze ich Twitter noch nicht vollkommen aus. Es wird also Zeit, dass mein Favorit endlich in Deutschland auf den Markt kommt.

Aber auch so wächst das Netzwerk auf Twitter langsam an.

Sonderausschüttung der VG Wort

Die VG Wort zahlt eine Sonderausschüttung für im Internet veröffentlichte Texte ab dem Jahr 2005, bei denen noch keine Zählmarke eingebaut werden konnte. Deadline für die Beantragung ist allerdings bereits der 31.12.2008.

Für die Sonderausschüttung meldefähige Texte müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • der Text muss frei zugänglich im Internet einstehen, darf also nicht kostenpflichtig oder hinter einem LogIn verborgen sein.
  • ein meldefähiger Text darf nicht kopiergeschützt sein (PDF-Dokumente, die nur insgesamt ausgedruckt oder gespeichert werden können, sind defacto kopiergeschützt!).
  • der Text muss während der Meldung und in jedem Fall auch ein paar Tage danach online einstehen.
  • Der Mindestumfang für einen meldefähigen Text beträgt 1800 Anschläge (mit Leerzeichen).
  • Für Lyrik gilt kein Mindestumfang.

Wichtig ist, dass bestimmte in anderen Abteilungen der VG WORT übliche Einschränkungen für den Bereich Texte im Internet / METIS nicht gelten. Dazu gehört, dass für diesen Bereich das „Erscheinungsjahr“ kein Meldekriterium darstellt. Von wann ein Text stammt ist für diese Tantieme unwichtig. Es zählt nur, ob der Text im Kalenderjahr der Meldung und zu den genannten Bedingungen online ist. Unwesentlich ist auch, ob ein Text bereits in einem anderen Medium (z.B. Tageszeitung) erschienen ist und in dieser Form in einer anderen Abteilung der VG WORT gemeldet wird bzw. wurde

Nächster Kurs in Hochschuldidaktik

Da die letzte Veranstaltung wohl nicht ganz langweilig war, darf ich im nächsten Jahr wieder einen Kurs in Hochschuldidaktikfür das hochschuldiaktische Netzwerk Mittelhessen halten. Waren die Zielgruppe letztes Mal noch Mediziner, so wurde das Thema diesmal auf “Hochschuldidaktik für Natur- und Lebenswissenschaftler” erweitert.

Das verändert mindestens die Nomenklatur (von fallbasiert zu problembasiert) aber natürlich auch einige Schwerpunkte (letztes Mal vornehmlich klinische Lehre). Aber es wird natürlich auch die Diskussionen und die aufgebauten Netzwerke stark vergrößern. Ich bin sehr gespannt und arbeite diesmal schon frühzeitig an der Ausgestaltung der Themen und Aufgaben.

Hilfestellungen zu eAssessment

Gerade bin ich im E-Assessment-Blog auf “Surf up“, einen online-Kurs zur Mitarbeiterfortbildung über elektronisches Prüfen, und weitere online-Materialien zu eAssessment gestoßen. Dabei fiel mir auch gleich wieder ein, dass ich hier seit Wochen auf den “Guide to Assessment Methods in Veterinary Medicine” hinweisen möchte. Er bildet sehr umfassend tiermedizinisches Prüfen ab. Etwas ähnliches bereiten wir deutschsprachig für elektronische Prüfungen gerade vor.

Im Moment sitzen wir an der Analyse unserer elektronische Klausuren. Normalerweise muss diese Itemanalyse sehr aufwändig mit SPSS durchgeführt werden, doch dank der Digitalen Bibliothek Thüringen ist dies nun auch schon mit Excel möglich.

Eine unabdingbare Prozedur bei der Konstruktion eines standardisierten Tests ist die Item- und Testanalyse. Unsere Erfahrungen besagen, dass viele Testautoren lediglich die von SPSS angebotene Güteüberprüfung eines Tests mit dem Analysekennwert Cronbach’s Alpha nutzen. Damit ist zwar eine wichtige Aussage zur Homogenität der getesteten Items gegeben, weitere unverzichtbare Aussagen bleiben so jedoch unbeachtet. 
Das hier herunterladbare mit VBA für Excel geschriebene Programm ermöglicht auf einfachstem Wege die Berechnung der Itemparameter Schwierigkeit und Trennschärfe, sowie der internen Konsistenz der Gesamtskala bzw. der einzelnen Subskalen nach dem Modell Alpha. 

Amazon-Kreditkarten ausgespäht

Die Daten der Kreditkarten der Berliner Landesbank wurden ausgespäht (SPON, Datenschutzblog). Und zwar diesmal so vollständig, dass sogar die PIN-Nummern nachvollziehbar seien. Jetzt ist Berlin ja nicht gleich um die Ecke, aber die Karten von ADAC und Amazon werden von der LBB ausgegeben. 

Also bin ich auch betroffen und habe gleich mal bei Amazon meine Karte sperren lassen. Man muss nur erstmal bei der Notfallnummer durchkommen, da wohl gerade Tausende ihre Karten sperren. Die junge Dame  beim Kartenservice war dann aber extrem routiniert und trotz der vielen Anrufe sehr freundlich. ZACK war die Karte gesperrt. Als ich sagte, ich würde mit der Bestellung einer neuen Karte erstmal die weitere Entwicklung abwarten, konnte sie immerhin noch lachen.

Gegen Mittag wird eine Stellungnahme der LBB erwartet, konnte sie mir noch mitteilen.

Medizinische Literatursuche mit Google?

Durch die Facebook-Gruppe “Blended Learning und Instruction” wurde ich heute eneut auf Google Medical Search hingewiesen. 

Eigentlich suche ich tiermeidzinische Beiträge vor allem in pubmed, isi web of knowledge oder die veterinärmedizinische Suchmaschine unserer Bibliothek. Erstere haben den Nachteil, dass man deutsche (nicht gelistete) Publikationen nicht finden kann.

Durch die Mediendidaktik bin ich es gewohnt didaktische Publikationen über Google Scholar zu suchen, was sehr komfortabel läuft. Die Medical Search von Google hatte ich vor ein paar Monaten bereits ausprobiert, als das erste Blätterrauschen entstand, war allerdings sehr enttäuscht vom Ergebnisumfang. Heute bin ich also nochmal ran. Tatsächlich ergab die Suche diesmal deutlich mehr Treffer. Die ersten verwiesen allerdings vollzählig zu pubmed. Insgesamt wurden aber mehr Treffer als bei pubmed verzeichnet, sodass einiges neues dazukommt. Mein erstes Fazit: Medizinisches suche ich zunächst weiter bei pubmed. Das ist komfortabler und brint die relevanteren Ergebnisse. Dann werde ich noch eine Suche mit Medical Search von Google nachschieben und schauen, ob noch interessante Ergänzungen dazukommen.

Nochmal zurück zu Facebook, da kann man Fan von Google Medical Search werden und erhält weitere Tipps und Tricks. 

17.12.2008: Forum ProLehre

Gerade habe ich bei eTeaching.org erfahren, dass der Servicecenter Lehre der Universität Kassel am 17.11.2008 von 9 bis 14.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema “Prüfen: Bologna gestalten” anbietet. Hierbei wird eAssessment ein wichtiges Thema sein. 

Wer die Reise nach Kassel zeitlich nicht schafft, muss sich nicht grämen, da die Veranstaltung auch live übertragen wird. 

Das Programm:

9.00 Uhr Eröffnung Prof. Dr. Alexander Roßnagel Vizepräsident Universität Kassel

9.15 Uhr Vorstellung Servicecenter Lehre Dr. Christiane Borchard, Leiterin

9.30 Uhr E-Assessments: Quantitative Bewältigungsstrategien oder qualitatives Entwicklungspotenzial der Hochschullehre Prof. Dr. Karsten Wolf, Universität Bremen

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Prüfen: Bologna gestalten - Beiträge aus der Praxis der Universität Kassel

  • Prüfen vor dem Hintergrund von Bologna Helga Boemans, Abt. Studium und Lehre,Carsten Schwenk, Justiziariat
  • Selbstgesteuertes Lernen und Prüfen in mathematischen Online-Lernszenarien Prof. Dr. Rolf Biehler, Pascal Fischer, Thomas Wassong, FB 17 (Mathematik)
  • Studienbegleitende Prüfungen im Rahmen einer Massenveranstaltung Prof. Dr. Jürgen Freimann, FB 07 (BWL)
  • Portfolio – ein Konzept zum Dokumentieren (und Prüfen) von Studienleistungen Dr. Dirk Stederoth, FB 01 (Philosophie)

12.45 – 14.30 Uhr Mittagsimbiss und Projektmarkt - Präsentationen der E-learning Projekte

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